
KESCH: Kooperation Elternhaus-Schule
Gemeinschaft / gemeinsame Verantwortung
In den Leitgedanken für die Grundschule Neunburg vorm Wald wird zum Ausdruck gebracht, dass die intensive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule einen wesentlichen Anteil am erfolgreichen Lernen bzw. einer gelingenden Bildung der Schülerinnen und Schüler hat. Eltern und Schule ist daran gelegen, eine gute Willkommenskultur zu pflegen. Eine gegenseitige Wertschätzung ist selbstverständlich. Alle verfolgen die Ziele respektvoll zu handeln, Kontakte intensiv zu pflegen und die Zusammengehörigkeit zu stärken. Eingebettet in das Netzwerk der Schule werden folgende Aspekte als besonders wichtig erachtet.
- Lehrkräfte und Eltern sind sich ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Kinder stets bewusst. Diese betrifft sowohl das einzelne Kind bzw. die verschiedenen Jahrgangsstufen, aber auch die Schule in ihrer Gesamtheit. So haben sich z.B. die Lernentwicklungsgespräche in den Jahrgangsstufen 1 und 2 als gewinnbringende Auseinandersetzung mit dem einzelnen Schüler erwiesen.
- Der Elternbeirat beschäftigt sich mit vielen die gesamte Schule betreffenden Themen, z. B. die Medienausstattung, gesunde Schule, ….
- Dass der Elternbeirat sich der Aufgabe der gemeinsamen Verantwortung gerne annimmt, zeigt sich u.a. auch in der intensiven Auseinandersetzung bezüglich Schulhausumbau - Erweiterungsbau. Der verantwortliche Architekt wurde immer wieder um ein Up-Date zum Schulhausumbau gebeten. Ortstermine wurden gerne angenommen.
- Um eine gemeinsame Verantwortung tragen zu können, bedarf es eines konsequenten Gedankenaustauschs aller Beteiligten, sprich einer effektiven Kommunikation bis hin zur gelungenen Kooperation, die in eine gelebte Gemeinschaft mündet. An der Grundschule Neunburg vorm Wald werden die im Folgenden aufgeführten Formen der Interaktion gepflegt und stets ausgebaut:
- Elternbeiratssitzungen nach Bedarf, mehrmals im Jahr
- Elternbriefe (siehe Kommunikation)
- Beteiligung an den verschiedensten Projekten (siehe Kooperation)
- Sammeln und Umsetzen von Vorschlägen für Eltern-Informationsabende
- Kreativumfrage: Wie soll unser neuer Pausenhof aussehen? (Umsetzung durch den Architekten)
Kommunikation
Die Größe und Teilung der Schule auf zwei Schulstandorte erschwerten mitunter den Kommunikationsaustausch. So wurden sukzessive neue Kommunikationswege ausprobiert, von welchen sich einige etablierten und zu wichtigen Kommunikationsstrukturen führten. Diese sind notwendig, um alle auf dem gleichen Stand zu halten. Auch nach der Zusammenführung der beiden Schulgebäude blieb dies von großer Bedeutung. Es war weiterhin wichtig, Instrumente für einen schnellen und effektiven Kommunikationsaustausch zu finden.
Folgende an der Schule praktizierten Beispiele mögen dies verdeutlichen:
- Angebote zu den wöchentlichen Sprechstunden zu festgelegten Zeitfenstern. Erweitertes Angebot auf Anfrage auch außerhalb des Unterrichts.
- Direkter Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften über das Kommunikationsmodul „Nachrichten“ im Schulmanager.
- Angebot eines Lernentwicklungsgespräches anstatt der Zwischenzeugnisse in den Jahrgangsstufen 1 und 2.
- Schülerkontakthefte
- Zahlreiche Informationsabende für die Eltern (Kooperation Kindergarten Schule/Schulreife, Vorstellung des Bayrischen Schulsystems, Informationsabende zum Übertritt für die 3. und 4. Klassen...)
- Elternvorträge bezüglich Mobbing, Computer……
- Angebot “Tag der offenen Tür“ für alle Interessierten bezüglich Ganztagsangebot
- Zahlreiche Elternbeiratssitzungen
- Pressemitteilungen über schulische Veranstaltung
- Regelmäßige Elternbriefe zu Veranstaltungen an der Schule als Vorabinformation
- Elternbriefe zu aktuellen Vorhaben
- Geselliger Austausch „Come together“ einmal im Jahr
- Bereitstellen der wichtigsten Informationen auf der Homepage: www.grundschule-neunburg.de
Kooperation und Integration
Respekt und Wertschätzung sind die Eckpfeiler einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. Aus ihnen erwächst echte Kooperation, bei der die Partner integrativ zusammenarbeiten. Gemeinsame Vorhaben sind Momente, die Gemeinschaft entstehen lassen. Dies geschieht an unserer Grundschule durch:
- Projekttage (Gesundes Frühstück)
- Lese- und Vorleseprojekte mit Eltern als Vorleser
- Nikolausbesuch für die 1. Klassen, Geschenke für alle Klassen
- Entlassfeier für die 4. Klassen
- Mitwirkung des Elternbeirates bei der Schuleinschreibung
- Gemeinsame Vorbereitung und Absprache der Schulfeste z.B. Auf- und Abbau des Zelts für die Projektwoche Zirkus, Unterhalten von 2 Buden für den Pausenverkauf
- Begleitung der Schule durch den Förderverein
Partizipation (Mitsprache)
Bildung- und Erziehungspartnerschaft gelingt nur in einer Beziehung der beteiligten auf Augenhöhe. Dabei geht es darum, sich die Sichtweise und die Argumentation des anderen, hier der Eltern, hineinzuversetzen und sie verstehen zu lernen. Interesse und Einfühlungsvermögen sind Voraussetzung dafür. Die Eltern nach ihren Anliegen zu fragen und sie in ihren Bedürfnissen ernst zu nehmen, darauf wird in der Grundschule Neunburg vorm Wald besonderer Wert gelegt:
- Persönliche Gespräche mit den Eltern, auch außerhalb der wöchentlichen Sprechstunden, Verwaltungszeiten, Angebot von Telefonterminen nach Elternwunsch
- Absprachen, Termine und Projekte mit dem Elternbeirat
- Gemeinsame Jahresplanung mit dem Elternbeirat
- Aufgreifen von Ideen der Eltern, der Klassenelternsprecher bzw. des Elternbeirates
Grundschule Neunburg vorm Wald, Stand Juli 22
